Zweiteilige Vespa-Felgen: Reifenwechsel leicht gemacht und ideal fürs Reserverad
Vespa-Felgen sind durch ihre zweiteilige Bauweise so konzipiert, dass sich der Reifen auch mit minimaler Werkzeugausrüstung selbst wechseln lässt. Ein weiterer Vorteil: In der Regel wird vorne und hinten die gleiche Felge verwendet. Dadurch lohnt sich das Mitführen eines Reserverads besonders, weil die Felge wahlweise an der Vorder- oder Hinterachse eingesetzt werden kann. Grundsätzlich sollte bei jedem Reifenwechsel die Felge geprüft werden. Rost im Felgenbett ist häufig die Ursache für undichte Schläuche. Günstige Ersatzfelgen machen eine Überholung in vielen Fällen unattraktiv.
Die Größenangabe der Felgen erfolgt bei uns grundsätzlich in Zoll, in der Artikelbeschreibung abgekürzt mit Anführungszeichen (z. B. 8" = 8 Zoll). Die Felgenbreite ist ebenso wichtig wie der Durchmesser und wird ebenfalls in Zoll angegeben (z. B. 2.10). Als weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Bauform zu beachten: Je nach verwendeter Bremstrommel gibt es geschlossene und offene Felgen. So verwenden – bis auf die Vespa Super 125–150 – alle Oldie-Modelle 8" geschlossene Felgen. 9"-Felgen findet man ausschließlich bei Smallframes.
Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, sind die Felgen aus Stahl und vorne wie hinten verwendbar.
Felge 8", geschlossen
Die geschlossenen Stahlfelgen der frühen Vespa Modelle werden mit vier Muttern an der Bremstrommel befestigt. Die zweiteilige Felge selbst ist mit sechs Muttern verschraubt.
Erhältlich sind Stahlfelgen in silber lackierter Ausführung sowie in guter Chromqualität oder als ECO Quality. Für die Umrüstung auf 10" kann die geschlossene Felge der Vespa GS150 verwendet werden.
Hinweis: Bei Verwendung der Chromfelge ist eine Rücksprache mit dem TÜV erforderlich.