Flug mit der Vespa von Skischanze
In einer verrückten Welt, in der man dachte, man hätte schon alles gesehen, kommt Günter Schachermayr und setzt noch einen drauf: Ein Skifliegen mit einer Vespa! Ja, ihr habt richtig gehört. In Höhenhart (Ried im Innkreis) machte sich der Vespa-Stuntman, Abenteurer und liebevoller Vater zweier Kinder, daran, die Gesetze der Physik und den gesunden Menschenverstand herauszufordern.
Mit einer präparierten Red Bull Vespa PK 50, an der er mutig 2,40 Meter lange Olympia-Sprungskier montiert hat, nahm er die Flugschanze in Angriff, die vom visionären Alois Wenger erbaut wurde. Der Stunt erforderte nicht nur schwindelerregende Berechnungen und Vorbereitungen, sondern auch eine gehörige Portion Verrücktheit. Denn seien wir ehrlich, wer denkt schon bei einer Vespa an Fliegen?
Flugweite: knapp 200 Meter
Am 6. April war es dann soweit: Schachermayr, dessen Mut offensichtlich so groß ist wie die Länge seiner Sprungskier, bezwang die Sprungschanze. Trotz zitternder Knie und kaltem Schweiß auf der Stirn ließ er sich nicht beirren. Sein Ziel? Ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde unter der Kategorie „Kuriositäten“, ein gewaltiger Sprung und natürlich heil wieder landen. Und das schaffte er! Mit einem atemberaubenden Flug von 198,5 Metern landete er sicher und wurde fast von seinen Emotionen übermannt.
Günter Schachermayr hat es wieder einmal bewiesen: Mit einer Vespa kann man nicht nur durch die Stadt flitzen, sondern auch fast 200 Meter durch die Luft segeln. Eine Leistung, die in die Geschichte eingehen wird, begleitet von Tränen der Erleichterung und dem Stolz, das Unmögliche möglich gemacht zu haben.
Wir gratulieren „dem Wüdi auf da Maschin“ zu seinem spektakulären Erfolg und warten gespannt darauf, was er als Nächstes plant. Denn wenn eines sicher ist, dann dass Günter Schachermayr uns immer wieder aufs Neue überraschen wird!