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Stockach scooter toplantısı 2022

Tarafından oluşturuldu Dietrich Limper at 15:51 saat üzerinde 15 Haziran 2022

Muss noch erwähnt werden, dass dieses beliebte Event in den letzten beiden Jahren wegen der Pandemie ausfallen musste? Eher nicht, denn so war es ja überall. Aber umso größer war die Vorfreude, als im April dieses Jahres die Ankündigung kam, dass der Lakescooters SC endlich wieder zum Quartermile-Beschleunigungsrennen der „Deutschen Blechroller Meisterschaft“ (DBM) lud. Und die SIP-Racer André, Jesco und Nico mussten nicht zweimal überlegen: das traditionelle Rollertreffen und die DBM-Saisoneröffnung würden sie sich nicht entgehen lassen.

Am 04. Juni ging es los Richtung Bodensee, genauer gesagt: nach Wahlwies bei Stockach. Obwohl das Event einen Tag kürzer als gewohnt war, durften die Fahrer bereits am Samstagabend anreisen, um alle logistischen und organisatorischen Notwendigkeiten zu erledigen. Und weil am Sonntag, 05. Juni, ein straffes Programm geplant war, ging es zeitig und relativ nüchtern in die Kojen.

Nach der obligatorischen Fahrerbesprechung am Morgen durfte trainiert und qualifiziert werden. Die DBM hat in diesem Jahr einige Änderungen vorgenommen, die für mehr Attraktivität und Abwechslung sorgen sollen: Im Qualifying darf nun jeder so oft fahren, wie er möchte. Am Ende zählt einfach die beste Zeit, die auf der „Quartermile“ (150 m) erreicht wurde. Auch unterschiedliche Klassen können beliebig gegeneinander antreten, was den Reiz für die Zuschauer erhöht. Nico, der im DBM-Komitee aktiv ist, erklärt: „Früher kam es manchmal vor, dass jemand wegen technischer Probleme kaum Tracktime hatte. Manche Fahrer reisten hunderte Kilometer an und verbrachten dann 20 Sekunden auf der Strecke. Das ist nun vorbei. Das Qualifying ist nun wesentlich interessanter, dauert viel länger und am Ende fahren nur noch die vier besten um den Sieg in der jeweiligen Klasse.“

Regen in Stockach
Und dann kam der Regen ...

Mutprobe im Regen

Phillipe Mittelberger

Was der Wettergott vom neuen Reglement hält, lässt sich kaum beurteilen, aber er öffnete pünktlich seine Schleusen, so dass das Qualifying im Gewerbegebiet Singen für die rund 30 Starter auch zu einer Mutprobe wurde, der sich nicht jeder stellte. Es goss stundenlang wie aus Kübeln. Phillipe Mittelberger aus Bregenz war der Einzige, der im Regen die 7-Sekunden-Marke knackte: 6,9! Zur Strafe musste er anschließend Vergaser und Wasserpumpe reparieren. Würde er überhaupt zu den Finalläufen antreten können?

Auch Jesco kämpfte mit technischen Problemen in der Pro-Sport-Klasse 4. Nico fuhr seinen legendären „FlaminGo“ in der 200er Klasse und traute sich in der Drehschieber-Klasse 5 sogar auf das 60+ PS Geschoss, das Christoph Cramer von „Kingwelle“ unter dem vielsagenden Namen „Menschenkatapult“ an den Start gebracht hatte. Die ersten Meter erinnerten zwar mehr an ein Rodeo, doch dann hatte Nico die Karre im Griff. André fuhr mit seinem Racer übrigens die zweitbeste Zeit bei diesem widrigen Bedingungen.

Rechtzeitig zu den finalen Läufen hatte Petrus ein Einsehen und drehte den Wasserhahn ab. Nachdem der Asphalt abgetrocknet war, ging es an die Entscheidungen: Jesco musste sich an diesem Tag mit dem 4. Rang in der offenen Klasse begnügen. Probleme mit der Kupplung. Nico raste mit seinem Vogel, einem Relikt aus der früheren 177er-Klasse, sogar in der 200er Klasse auf Rang 3. Mit dem „Katapult“ wurde er Zweiter bei den Drehschiebern. André wurde Vize in seinen beiden Klassen und musste sich nur einem Mann geschlagen geben: dem Österreicher Phillipe Mittelberger. Mit scheinbar magischen Kräften hatte er seinen Racer wieder flott gemacht und zeigte der Konkurrenz sein Hinterrad. Wir gratulieren ihm zu allen Siegen und „Best of All“. Eine reife Leistung.

Ausklang des Tages in Stockach
Party all night long ...

Partytime mit Udo Jürgens

Helge Wiese

Kaum waren der Sekt verspritzt und die Pokale überreicht, ging es auch schon Richtung Eschenbühlhütte. Während die Sonne blutrot hinter dem Horizont verschwand, wurde gegessen, getrunken, geredet und getanzt. DJ Phil Webster, DJ Bumera und DJ Maximilian sorgten für den passenden Soundtrack. Und als gegen Mitternacht die Stockach-Hymne „Tausend Jahre sind ein Tag“ von Udo Jürgens erklang, musste mancher hartgesottene Racer eine Träne verdrücken.

Nico schaut wehmütig zurück: „Was für ein wunderbares Rennen! Aber mein besonderer Dank gilt Helge Wiese von der DBM, der immer für diesen Tag gekämpft hat. Er hat sich nie von seinem Ziel abbringen lassen. Und auch als Moderator führte er fachkundig und liebevoll durch den Tag. Ohne Helge hätte Stockach nicht stattgefunden.“

Dem möchte sich André gerne anschließen: „Man fährt beseelt von diesem Wochenende nach Hause. Es war unvergesslich und selbst die weiteste Anreise lohnt sich jedes Jahr. In meinen Augen ist es das schönste Rollertreffen Deutschlands.“

„Es ist einfach geil, die Fahrer aus der ganzen Republik zu treffen“, sagt Nico abschließend, „denn es sind nicht nur Konkurrenten, sondern auch Freunde. Es sind Menschen, die einem nahestehen und mit denen man gerne Zeit verbringen möchte.“

Video: Die Finalläufe Stockach 2022

Bildergalerie Stockach 2022

Dietrich Limper

Dietrich Limper SIP Scootershop'ta editör olarak çalışıyor ve aynı zamanda yerel ve ulusal yayınlar için yazıyor. Geocaching yapmadığı zamanlarda Bayer Leverkusen'in Almanya şampiyonluğunu anımsamaktan hoşlanıyor.

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