Acquista una Vespa moderna usata
L'intenzione iniziale era quella di mettere in ordine un carrello degli attrezzi. Alla fine si è trasformato in un breve viaggio nel mercato dell'usato delle Vespe moderne. Il compito di Nico: trovare uno scooter usato con un budget massimo di 4.000 euro che fosse il più pratico, onesto e adatto all'uso quotidiano possibile. Ha chiesto il supporto di Martin, Product Manager Vespa Moderna di SIP Scootershop.
È apparso subito chiaro che chi cerca una Vespa usata deve prima sapere di cosa ha realmente bisogno. Una GTS 125 può assomigliare alle sue sorelle maggiori, ma per molti motociclisti è troppo pesante e ha una potenza del motore troppo bassa. Se vuoi guidare una GTS, di solito sarai più felice con una 250 o 300 cc. Per quanto riguarda i modelli da 50 cc, invece, vale la pena dare un'occhiata ai modelli a due tempi. Anche se non vengono più costruiti nuovi, i modelli usati sono spesso interessanti, più leggeri, più vivaci e tecnicamente più maneggevoli di alcune varianti a 4 tempi.
Anche i modelli speciali come RED, Yacht Club, Mickey Mouse o Dior sono interessanti, ma non sono automaticamente l'investimento migliore. Nella maggior parte dei casi, infatti, si tratta di veicoli tecnicamente di normale produzione con un aspetto, degli adesivi o delle attrezzature speciali. Tuttavia, sono proprio questi dettagli che possono diventare un problema se le decalcomanie sbiadiscono, si danneggiano o sono difficili da riprodurre.
Die Qual der Wahl
Nach längerer Suche standen zwei Kandidaten zur Wahl: eine Vespa GTS 300, Baujahr 2011, und eine Vespa LX 50 Zweitakt. Die GTS machte auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. Frischer TÜV, trockener Motor, gute Reifen, ordentliche Bremsen und rund 25.000 Kilometer – für einen Viertakter kein Grund zur Sorge. Typische Punkte wie Lenkkopflager, Lenkerflattern, Beleuchtung, Reifenalter, Stoßdämpfer und Undichtigkeiten wurden genau geprüft. Der Preis: 3.300 Euro, verhandelbar auf 3.100 Euro. Damit wären noch 900 Euro vom Budget übrig geblieben.
Dann kam die LX 50 ins Spiel. Eigentlich nicht das gesuchte Fahrzeug, aber technisch sehr überzeugend: Zweitakter, sauber hergerichtet, gute Reifen, funktionierende Beleuchtung, gute Bremsen, erneuerte Leitungen und ein Roller, der auf den ersten Kick anspringt. Zusätzlich war sie als Mofa gedrosselt und eingetragen – für manche Käufer ein klarer Vorteil, auch wenn das ursprünglich nicht gesucht war. Inseriert war die LX für 1.790 Euro, gekauft wurde sie schließlich für 1.650 Euro.
Am Ende wurde es also keine GTS 300, sondern eine kleine Vespa LX 50 Zweitakt. Warum? Weil Zustand, Preis und Technik einfach gepasst haben. Die GTS war solide, aber die LX war ehrlicher, günstiger und für das Budget die rundere Entscheidung.
Worauf sollte man beim Kauf einer gebrauchten Vespa achten?
Beim Gebrauchtkauf zählen nicht nur Modell, Baujahr und Kilometerstand. Wichtig sind vor allem die klassischen Prüfpunkte: Sind Motor und Unterboden trocken? Gibt es Rost, Steinschläge oder Unfallschäden? Funktionieren Licht, Blinker und Bremslicht? Sind Reifenprofil und Reifenalter in Ordnung? Gibt es Spiel oder Rastpunkte am Lenkkopflager? Sind Kraftstoffschläuche, Ölschläuche und Ansaugstutzen porös? Springt der Roller sauber an und nimmt er gut Gas an?
Gerade bei einer Vespa GTS sollte man außerdem auf Lenkerflattern, Bremsen, Stoßdämpfer, Reifen, Undichtigkeiten und den allgemeinen Pflegezustand achten. Bei 50-ccm-Modellen lohnt sich der Blick auf den Motortyp: Ein gepflegter Zweitakter kann gebraucht die spannendere Wahl sein als ein träger Viertakter.
Fazit: Eine gebrauchte Vespa kauft man nicht nur nach Wunschmodell, sondern nach Zustand, Preis und Bauchgefühl – und manchmal ist die beste Vespa am Ende eine ganz andere, als man ursprünglich gesucht hat.