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베스파 아이스 레이스 이브스탈 2012

만든 사람 Ralf Jodl at 13:43 o'clock on 2012년 2월 12일

Schon nach vier gelungenen Veranstaltungen ist das wundersame Ereignis im Mostviertel (Österreich) ein zeitloser Klassiker im Rollersport. Über 40 beseelte und waghalsige Piloten, präparierte Spezialroller auf technischem Höchststand, Gaudium fürs Publikum, köstliches Spanferkel im beheizten Festzelt. Die Voraussetzungen: Kälte, ein verständiger Grundstückseigentümer, spiegelglatte Eisfahrbahn und stachelige Reifen mit zentimeterlangen Spikes.

Rollerfahrer sind bekanntlich ein geselliges, fröhliches Volk. Von Frühjahr bis Herbst vergeht kaum ein Wochenende, an dem nicht getroffen wird, gefeiert, Rallyes veranstaltet und Fahrzeuge prämiert, Nighter, Allnighter und Weekender durchgestanden werden. Der Winter ist allerdings Dürreperiode. „Wir haben darüber nachgedacht, wie wir die Jahreszeit ein bisschen auflockern und welche Rollerveranstaltung da hineinpassen könnte", erzählt Patrick Lenz, Vizeobmann und Webmaster des 2004 entstandenen VC Ybbstaler Rollerflotte. „Dann ist uns das jährliche Autoeisrennen und Skijöring in Sankt Georgen eingefallen. Mit Grundstücksbesitzer Günther Tatzreiter waren wir uns schnell einig – bereits die erste Veranstaltung 2009 war ein Riesenerfolg!"

Spikes, Crossreifen und eine Vespa - schon kann der Wintersport beginnen

Die ursprünglich für das Autorennen präparierte Piste rettete dann auch den Rollerrummel 2011: Sie hielt den Frühlingstemperaturen Mitte Jänner weitgehend stand und konnte bei den folgenden Minusgraden per Traktor und tausenden Liter Wasser wieder gehärtet werden. Die Teilnahmebedingungen sind laut www.ybbstaler-rollerflotte.at weitgehend liberal: Voraussetzungen sind funktionsfähige Bremsen, Lautstärke unter 96 Dezibel, gespikte Reifen und körperliche Tüchtigkeit, also nüchtern sein und nicht mit Gipshand daherkommen. Die genehmigende Bezirkshauptmannschaft verlangt außerdem, dass jeder Teilnehmer eine eigene Ölauffangwanne mitbringt.

Dass die Mitglieder der Rollerflotte gerne Vespa-Veteranen sammeln
und vor allem Schaltrollerfans sind, zeigt sich dann auch an den Fahrzeugen der Gäste: Eine bunte Mischung aus Klassikern aller Baujahre und moderneren PK- und PX-Karosserien trifft im Fahrerlager ein, das Tuning erreicht lichte Höhen von bis zu 30 kW (40 PS). Wobei auch die Klasseneinteilung liberal und keineswegs restriktiv ist: Automatikroller wären grundsätzlich willkommen, Lambretta oder LML fahren sowieso mit. Grundlage für die Teilnahme ist eine gewisse Rollerähnlichkeit, für andere Vehikel wie etwa die rasende Bierkiste oder Scooter mit Lachgaseinspritzung gibt's Sonderwertungen. 

Nach zwei Proberunden für jeden Teilnehmer kommen zwei gewertete Läufe. Dabei wird gegen die Uhr gefahren und nicht etwa paarweise oder in Vierergruppen wie zum Beispiel im Profi-Eisspeedway: eine Auflage der Bezirkshauptmannschaft zur Kollisionsvermeidung, außerdem will man ja nach einem Ausrutscher nicht perforiert am Montag zur Arbeit gehen müssen. Immerhin stecken um die 250 Spezialschrauben in jedem Reifen, Aufbau und Anordnung der Spikes erfolgen nach persönlichem Rezept.

Spektakuläre Drifts und kapitale Gegenschlenker gehören zur guten Show; die wenigen Abflüge verlaufen optisch wertvoll, aber allesamt gesundheitlich unbedenklich. Eine erfrischende Ybbstaler Erfindung und Mostviertler Spezialität – die bei geeigneter Wetterlage hoffentlich bald wieder stattfinden wird!

Text: Motomobil.at Michael Bernleitner

Ralf Jodl

랄프는 SIP 스쿠터샵의 매니징 디렉터이자 공동 설립자입니다. 1990년부터 베스파를 탔으며, 지금도 랠리 200을 타고 란츠베르크에 있는 SIP 본사로 출근하는 것이 하루 일과를 시작하는 가장 좋은 방법이라고 합니다. 그는 또한 180 SS, 160 GS, VM2 람페 운텐 베스파를 소유하고 있습니다.

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