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VESPA Road Trip Dolomiten 2018 - SIP Scootershop

Rédigé par Christian à 14:03 h:min. le 12 mars 2019

So kunterbunt gemischt wie heute war unsere Vespa Reisegruppe noch nie. Österreicher, Franzosen, Italiener, Thailänder, Deutsche.

Verschiedene Kulturen und Eigenarten und doch eint uns eine nicht unwesentliche Tatsache, wir alle haben offensichtlich 2-Takt Öl in den Adern und eine große Passion für die alte Vespa. Wir alle lieben den Klang der Vespen, wenn sie sich gemächlich die Pass- und Küstenstraßen entlangschlängeln, wir lieben die üppigen Rundungen der betagten Damen, das Gefühl, wenn sie beim ersten Kick anspringt und man förmlich spüren kann, dass auch sie Lust hat auf eine feine Reise im Kreise Gleichgesinnter.

 

Diesmal führt und unser Weg über die Dolomiten nach Vicenza, das Westuder des Lago di Garda entlang nach Meran und über den Passo del Rombo zurück nach Landsberg.

Doch eins nach dem anderen.

Los gehts in aller Früh vom SIP Scootershop Headquarters

Récapitulatif

Kurze Zigarettenpause am Brenner

Tag 1, Donnerstag 2. August

Geschniegelt und gestriegelt trifft sich das 19-köpfige Team am Donnerstag morgen am SIP Scootershop Headquarter in Landsberg am Lech. Manche schlürfen gemütlich einen Goodbye Cappuccino in der Siperia, Manche zangeln hektisch, für den alles entscheidenden Feinschliff, am Gefährt umher. Ein letztes Gruppenfoto wird geschossen und es geht bei angenehmen Temperaturen auf die B17 gen Garmisch, an Innsbruck vorbei nach Brixen auf das malerische Würzjoch. Eigentlich soll es dort lediglich eine kleine Fahrer Pause geben, ein plötzlich aufkommender Schauer beschert dem Wirt der "Ütia de Börzt" einen sicherlich gern gesehenen, üppigen Umsatz.

Keine Parkplatzsorgen am Würzjoch (Passo delle Erbe)

Tag 2, Freitag 3. August

Der Regen hat sich verzogen und wir düsen gut gelaunt über das Podoijoch, den Passo San Pellegrino, den Passo Rolle über das malerische Bassano del Grappa nach Vicenza. Es ist heiß. Nichtmal der Fahrtfind schafft es uns die ersehnte Erfrischung zu besorgen, Aperol Spritz schon. Von innen. Wir treffen uns auf der La Terrazza della Basilica mit den Clubmitgliedern des Vespa Club Vicenza auf einen Aperitivo und fahren gemeinsam mit Tacho Karacho zum abendlichen Dinner, dass uns unglücklicher Weise erst kurz vor Mitternacht serviert wird. Fein waren die Bigoli, Pizzen und Burger trotzdem. Wir nächtigen im ehemaligen Kloster Monte Berico.

https://www.laverabirreria.it

Daumen hoch für dieses Panorama

Tag 3,  Samstag 4. August

Es kühlt nicht ab. Schon morgens ist es heiß. Wir besuchen das Headquarter von Fabrizio Caoduro's 70's Helmets, cruisen anschließend eine kurvenreiche Route durchs wunderschöne Valpolicella und speisen ein hervorragendes Tagliatelle-Degustationsmenu in der Trattoria Caprini in Torbe. Hernach führt uns unser Weg direkt an den Lago di Garda und zwar genau nach Garda. Dort gibt es endlich die lange ersehnte Arschbombe in den See, der Asiate erlernt erste Schwimmtechniken, wir köpfen zahlreiche Pullen Spumante. Es wird wieder Mitternacht, bis sich unsere Mägen mit Antipasti und frisch Gegrilltem füllen, wir schlafen wie Steine.

http://www.trattoriacaprini.it
https://www.facebook.com/Trattoria-La-Val-637388756303475/

Da meiselt sich das Grinsen in´s Gesicht

Tag 4, Sonntag 5. August

Der vorletzte Tag unserer recht entspannten Reise beginnt mit hausgemachter aber nicht übertriebener Hektik, wenn wir wollen die 10Uhr15-Fähre von Torri del Benaco auf die Westseite des Sees nach Toscolano Maderno erreichen und schaffen dies selbstverständlich souverän auf die letzte Sekunde. Wir knattern durch die Berge, durch Tunnels, den See entlang, halten zur kurzen Stippvisite am Montecastello und durchfahren Limone. Vorbei am Lago di Tenno erreichen wir am frühen Abend Meran und treffen dort die überaus freundlichen Mitglieder des hiesigen Vespa Clubs auf ein sentationelles Dinner nebst Grappa Verköstigung beim Pfefferlechner.

https://www.gardasee.de/ausflugsziele/madonna-di-montecastello
https://www.pfefferlechner.it/hausbrauerei.html

Wenn ich den See seh brauch ich kein Meer mehr

Tag 5, Montag 6. August

Letzter Tag und somit Heimreisetag. Wir erklimmen teilweise mit letzter Kraft, der Höhe von knapp 2500m geschuldet, dass raue Timmelsjoch (italienisch "Passo del Rombo"), durchqueren das Ötztal und schüsseln nach dem Fernpass über Reute und Füssen am Forggensee vorbei nach Hause an den Lech. Immer gejagt von Gewitter und Regen, beides holt uns aber nur einmal kurz ein.

Das Timmelsjoch eignet sich prächtig zum Kurven fahren üben...

Als Schlusswort übernehme ich gern die warmen Worte eines unserer französischen Mitfahrer, Jaques Mancuso aus Avignon, der folgende Zeile in unsere gemeinsame WhatsApp Gruppe schrieb:

"I would like to thank all of you for all those Moments shared together. For your opene generosity, for the glances in any directions that helps everyone to look with wider angles. For the harmony you've been creating between the engine rhythm, the sounds of so many laughs, and the wind that our Vespas create on each side of our helmets. It looks, sounds and smells like the real friendship and love life should be every day. May we share many other breathing times like that. Even if it's not Alu´s birthday next time! But I guess it will always be at beer time... Kisses to everyone and many thanks to all the girlfriends who allowed that to be possible! Vi voglio bene a tutti cari amici!"

 

 

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Christian
Christian

Christian ist bei SIP Scootershop für die Händlerbetreuung in der D-A-CH Region zuständig und hat ein Auge auf die Events. Befindet es sich nicht im Büro, um seine zahlreichen Kunden zu pflegen wie eine Mutter ihre Kinder, sitzt er auf seiner Sprint Veloce Baujahr 1976 und lässt sich die bayrische Landluft um die Nase wehen. Manchmal spitzt er noch den Bleistift und feilt an Texten, denn er ist überregional als Musiker unter dem Namen Winston bekannt.