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Kompletträder - Reifen fertig auf Felge bei SIP Scootershop

Mit Kompletträder wird der Reifenwechsel zum Plug&Play. Die SIP Kompletträder sind auf Felgen vormontierte Reifen. Sie gibt es mit SIP Stahl- oder SIP Schlauchlosfelgen für Vespa oder Lambrettaroller. Die Reifen sind fahrfertig und eignen sich auch perfekt als Ersatzrad.  Manche Kunden möchten über unsere Kompletträder hinaus andere Reifen und Felgen kombinieren. Wir übernehmen diese Arbeit gerne mit unserem Reifen-Montageservice: vorausgesetzt, die Kombinationen passen zusammen ...

  • Plug & Play Montage bei Reifenwechsel
  • Ideal als Ersatzrad an Roller oder in Garage
  • als 2. Reifensatz für andere Straßenbedingungen z.B. Winter/Sommer oder Sport/Allwetter

Welche Größe brauche ich?

Die für das Fahrzeug benötigte Reifengröße ist in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Dort sind Informationen zu Reifenbreite, Felgendurchmesser und Geschwindigkeitsindex zu finden. Natürlich kann man den auf dem Roller montierten Reifen auch an seiner Flanke ablesen. 

Schlauchlos oder mit Schlauch - TL oder TT ?

Welcher Reifentyp passt zu mir?

Es gibt Rollerreifen für nahezu jeden Einsatzbereich. Wir haben versucht, die verschiedenen Reifen in Klassen aufzuteilen. Wir unterscheiden

Klassik-Reifen: Diese Ganzjahresreifen machen die Optik eines Oldtimers erst perfekt! Das klassische Wabenprofil hat nicht nur einen nostalgischen Look, sondern durchaus auch einen guten Grip. Diese Profile haben meist eine lange Geschichte oder orientieren sich daran. Die Stars sind hier der MICHELIN S83, der CONTINENTAL Classic, der PIRELLI SC30 und der SIP Classic, der mit seiner Zulassung bis 150 km/h in dem Segment einzigartig ist.

Weißwandreifen: Ähnlich wie die Klassik-Reifen tragen auch die Weißwandreifen zum Retro-Look des Rollers bei. Das Flair der 50er und 60er Jahre ist hier spürbar. Weißwandreifen gibt es nicht nur mit dem klassischen Profil, sondern teilweise auch mit sportlicherem bzw. Allwetterprofil. Die Kunst, dass ein Weißwandreifen in der Sonne nicht zum Gelbwandreifen wird, beherrschen nur wenige Hersteller. CONTINENTAL ist bei den Weißwandreifen bei uns der Tabellenführer. Aber auch KENDA, MITAS, SHINKO und CST sind hier beliebt.

Allwetter-Reifen: Für All-Season Fahrer, die auch vor schlechtem Wetter keinen Halt machen. Diese Reifen wurden speziell für alle (bis auf Winter) Jahreszeiten konzipiert. Besonders die modernen Reifen haben ausgeklügelte Profile und Gummimischungen und haben auch bei schlechten Wetterbedingungen einen guten Grip. Unser Tipp für Alltagsfahrzeuge. Deutsche haben Erfahrung mit schlechtem Wetter: HEIDENAU liefert mit dem K58, dem K47 und dem K66 die beliebtesten Allwetterreifen neben dem MICHELIN City Grip.

Sport-Reifen: Für den sportlichen Fahrer ein absolutes Muss. Die etwas weichere Mischung gegenüber den Klassik oder Allwetter Reifen verleihen dem Sportreifen einen unglaublichen Grip zur Straße. Besonders schön auf Touren wenn die nächste Serpentine ruft! Getunte Motoren benötigen oft Reifen mit höherem Speedindex. Die beliebtesten Sport-Reifen sind bei uns die SIP Performer, der HEIDENAU K80 und der Evergreen MICHELIN S1.

Race-Reifen: Als Slick oder mit Semi-Slick Profil sind diese für Rennen auf trockener Strecke bestens geeignet. Ideal bei Rundenrennen oder Quartermile-Race. Für Regentage gibt’s auch Racing-Rain Reifen, die mit ihrem Profil beste Eigenschaften auf nasser Strecke bieten. Meist sind Race-Reifen nicht für den normalen Straßenbetrieb homologiert. PMT ist hier die erste Adresse. Aber auch der HEIDENAU K61 und der MITAS MC 35 lassen hier die meisten Rennfahrerherzen höher schlagen.

Winter-Reifen: Für alle die selbst im Winter nicht auf Rollerfahrten verzichten können, haben wir eine breite Palette an Winterreifen von diversen Herstellern und in verschiedensten Größen auf Lager. Optimale Traktion und Seitenführung bei Schnee und hohe Entwässerung bei Nässe zeichnen diese Reifen aus. HEIDENAU und IRC sind hier stark vertreten.

Cross-Reifen: Grobstollige Offroad-Reifen, die einen Ausflug mit dem Cross-Scooter in unebenes Gelände perfekt machen. Für optimale Haftung gibt es abhängig vom Terrain unterschiedliche Profilanforderungen.

Was bedeutet die Reifenbeschriftung?

Beispiel: 3.50-10 59J (nach Zoll Bezeichnung)

3.50   Reifenbreite in Zoll (1 Zoll = 25,4mm)
10      Felgendurchmesser in Zoll
59      Tragfähigkeitsindex
J        Geschwindigkeitsindex 

Beispiel: 90´90-10 59J (nach aktueller Bezeichnung) 

90      Reifenbreite in mm
90      prozentuales Verhältnis von Reifenbreite zum Querschnitt
10      Felgendurchmesser in Zoll
59      Tragfähigkeitsindex
J        Geschwindigkeitsindex

Was bedeuten die zusätzlichen Angaben auf den Reifenflanken?

Dot Nummer: Die letzten 4 Ziffern geben das Produktionsdatum an. Somit bedeutetet z.B. 4503 die 45KW im Jahr 2003
TL: Tubeless weist auf die Verwendung ohne Schlauch hin. Dieser Reifentyp kann jedoch problemlos mit Schlauch gefahren werden.
TT: Hier wird speziell auf die Verwendung eines Schlauches hingewiesen!
R, rf, XL oder extra load: Reinforced bezeichnet Reifen mit verstärkten Karkassen und somit erhöhter Tragfähigkeit.

Was bedeutet des Tragfähigkeits und der Geschwindigkeitsindex?

Der Tragfähigkeitsindex (auch Last-Index, Load-Index oder LI-Wert) gibt an, wie schwer ein Reifen maximal belastet werden darf. Der Geschwindigkeitsindex (auch Speed-Index, Geschwindigkeitskategorie, Geschwindigkeitsklasse, SI-Wert oder GSY) gibt die zulässige Maximalgeschwindigkeit eines Reifens an. Den Last- und Geschwindigkeitsindex findet man seitlich am Reifen.

Speed-Index J K L M N O P Q R S
V (km/h) 100 110 120 130 130 140 150 160 170 180

 

Last-Index 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57
Last je Reifen (kg) 165 170 175 180 185 190 195 200 206 112 218 224 230

 

Beispiel: Ein Reifen mit der Aufschrift 120/70-12 51L hat also eine Traglast von 195kg bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.
Erhöht sich die Geschwindigkeit auf 150 km/h reduziert sich die Tragfähigkeit des Reifens auf 75% in unserem Fall also auf 146kg. 

Sicherheit geht vor - Welche Profiltiefe sollte ich nicht unterschreiten?

Die Reifenprofiltiefe muss laut Gesetzgeber mindestens 1,6 mm betragen, sonst ist der Reifen auszuwechseln. Jedoch genügt bei Fahrrädern mit Hilfsmotor, Kleinkrafträdern und Leichtkrafträdern eine Profiltiefe von mindestens 1 mm. Um das leichter sichtbar zu machen, sind in einigen Profilrillen kleine Erhebungen eingearbeitet, die sogenannten TWIs = tread wear indicator. Diese zeigen eine Restprofiltiefe an die je nach Hersteller unterschiedlich sein kann. Der Rollerfahrer, der mit weniger als 1,6 mm Profiltiefe unterwegs ist, hat damit den gesetzlichen Grenzwert unterschritten (StVZO §36: Bereifung und Laufflächen, Artikel 2) und muss mit Bußgeld und Punkten im Verkehrszentralregister rechnen
Bei einer geringen Profiltiefe nimmt die Haftung des Reifens bei Nässe deutlich ab. Die Reifen können den Wasserfilm nicht mehr verdrängen. Sie verlieren den Kontakt zur Straße, das Fahrzeug lässt sich nicht mehr lenken und bremsen. Deshalb Reifen nicht bis auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe abfahren. Je nach Breite der Reifen spätestens bei 2 bis 2,5 mm, Winterreifen bereits bei etwa 4 mm Restprofiltiefe erneuern."

Noch mehr Informationen rund um Reifen gibt’s bei uns im Technik-Blog Reifen

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