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Atemschutzmasken & Mund-Nasen-Schutz bei SIP Scootershop

Alltagsmaske tragen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen kann die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 eindämmen.
Es gibt verschiedene Atemmasken für verschiedene Einsatzbereiche. Hier die Atemschutzmasken, die auch wir in unserem Shop und unserem Umfeld benutzen

Je nach Einsatzbereich gibt es im normalen Arbeitsalltag wie auch in der aktuellen Coronavirus-Pandemie gibt unterschiedliche Alltagsmasken. Hier ein kurzer Überblick:

  • Mund-Nasen-Schutz MNS: verringern effektiv die Abgabe von Viren durch Tröpfchen und Aerosole. Auch für Kinder erhältlich
  • FFP1 – Schutzwirkung für nicht-toxische und nicht-fibrogene Stäube
  • FFP2 – Schutzwirkung mindestens 95 %; für gesundheitsschädliche Stäube, Nebel und RaucheDie Maske des US Standards „N95“ entspricht laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) „im Wesentlichen den Anforderungen an FFP2-Masken. Mindeststandard im medizinischen Bereich.
  • FFP3 – mindestens 99 %; Schutz vor giftigen Stoffen sowie vor Tröpfchenaerosolen, krebserzeugenden oder radioaktiven Stoffen, Enzymen, Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilzen und deren Sporen)

    Zudem gibt es folgende Ausführungen

  • Mund-Nasen-Schutz: filtert nur die ausgeatmete Luft, dient zum Fremdschutz
  • Maske mit Ventil – filtert nur eingeatmente Luft, dient nur zum Eigenschutz
  • Maske ohne Ventil (FFP2/KN95) filtert aus- und eingeatmete Luft, dient zum Eigen- und Fremdschutz

 

Die europäische Norm für Atmenschutzmasken EN 149 im Detail

Atemschutzmasken und filtrierend Halbmasken, die der Norm DIN EN 149 entsprechen, schützen den Träger vor partikelförmigen Schadstoffen wie beispielsweise
Aluminiumstaub und -rauch, Glasfaser, Holzstaub und weiteren Schadstoffpartikeln. Je nach Art und Konzentration des Schadstoffes muss eine von drei Schutzklassen für die Atemschutzmasken vorliegen.

Einteilung filtrierender Halbmasken zum Schutz gegen Partikel

Partikelfiltrierende Halbmasken und Masken mit Wechselfiltern sind nach DIN EN 149:2001 und A1:2009 in verschiedene Atemschutzklassen eingeteilt:

 

Atemschutzmaske FFP1

  • Schutz vor ungiftigen und nicht-fibrogenen Stäuben
  • Einatmung führt nicht zur Entwicklung von Erkrankungen, kann aber die Atemwege reizen und eine Geruchsbelastung darstellen
  • Gesamtleckage darf maximal 25% betragen
  • Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes darf höchstens 4-fach sein

Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP1 sind für Arbeitsumgebungen geeignet, in denen weder giftige noch fibrogene Stäube und Aerosole zu erwarten sind. Sie filtern mindestens 80 % der sich in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm – und sie dürfen eingesetzt werden, wenn die der Arbeitsplatzgrenzwert nicht höher als bis um das 4-fache überschritten wird. Im Bauwesen oder in der Nahrungsmittelindustrie sind Atemschutzmasken der Klasse FFP1 meist ausreichend.

Atemschutzmaske FFP2

  • Schutz vor festen und flüssigen gesundheitsschädlichen Stäuben, Rauch und Aerosolen
  • Partikel können fibrogen sein, was bedeutet, dass sie kurzfristig zur Reizung der Atemwege und langfristig zur Abnahme der Elastizität des Lungengewebes führen
  • Gesamtleckage darf maximal 11% betragen
  • Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes darf höchstens 10-fach sein

Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 eignen sich für Arbeitsumgebungen, in denen sich gesundheitsschädliche und erbgutverändernde Stoffe in der Atemluft befinden. Sie müssen mindestens 94% der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm auffangen und dürfen eingesetzt werden, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert höchstens die 10-fache Konzentration erreicht. Eingesetzt werden Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 beispielsweise in der Metallindustrie oder auch im Bergbau. Dort geraten Arbeiter in Berührung mit Aerosolen, Nebel und Rauchen, die langfristig zur Entstehung von Atemwegserkrankungen wie Lungenkrebs führen und die das Risiko von Folgeerkrankungen wie einer aktiven Lungentuberkulose massiv erhöhen.

Atemschutzmaske FFP3


  • Schutz vor giftigen und gesundheitsschädlichen Stäuben, Rauch und Aerosolen
  • Im Umgang mit krebserregenden oder radioaktiven Stoffen und Krankheitserregern wie Viren, Bakterien und Pilzsporen wird der Einsatz einer FFP3 Maske empfohlen
  • Gesamtleckage darf maximal 5% betragen
  • Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes darf höchstens 30-fach sein

Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP3 bieten den größtmöglichen Schutz vor Atemluftbelastung. Mit einer Gesamtleckage von maximal 5% und einem erforderlichen Schutz von mindestens 99% vor Partikeln bis zu einer Größe von 0,6 μm sind sie dazu in der Lage, giftige, krebserregende und radioaktive Partikel zu filtern. Diese Atemschutzmasken sind einsetzbar in Arbeitsumgebungen, in denen der Arbeitsplatzgrenzwert bis zum 30-fachen des branchenspezifischen Wertes überschritten wird. Verwendet werden sie beispielsweise in der chemischen Industrie.

DIN EN 149 regelt in seiner Neufassung außerdem, ob filtrierende Halbmasken nur für eine Arbeitsschicht oder darüber hinaus auch für mehrere Schichten wiederverwendet werden können. Bezüglich dessen sind Anforderungen an Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen in der Norm protokolliert. Die Möglichkeit der Wiederverwendung hängt von verschiedenen Faktoren des Arbeitsumfeldes ab:

  • Schadstoffkonzentration
  • Atmungsintensität
  • Hitze
  • Feuchtigkeit
  • Hygienefaktoren

Laut der Norm gelten für die Wiederverwendung von filtrierenden Halbmasken folgende Kennzeichnungen:

  • R = Filtrierende Halbmaske ist wiederverwendbar.
  • NR = Filtrierende Halbmaske ist maximal für eine Schicht verwendbar

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