Enrico Piaggio – An Italian Dream

Erstellt von Ralf um 13:04 Uhr am 6. April 2021

Eine Doku über Enrico Piaggio, zuerst ausgestrahlt im italienischen Fernsehen auf RAI: "Enrico Piaggio ein italienischer Traum". 

Piaggio, ein auf die Produktion von Flugzeugen spezialisiertes Unternehmen, fand sich nach dem Krieg zerbombt und ohne Zukunft wieder. Es musste sich etwas ändern. Dank des Genies des Besitzers, Enrico Piaggio (1905-1965). 

In der Fiktion spielt Alessio Boni die Hauptfigur, Enrico Piaggio. Der Vater der Vespa: der berühmteste Motorroller der Welt. Es war Enrico Piaggio, der das Bedürfnis der Italiener nach Mobilität verstand. Er schuf eine absolute Neuheit und rief: "Es sieht aus wie eine Wespe!" Im Italienischen steht das für Vespa. Der technische Vater des neuen Fahrzeugs war Corradino D'Ascanio. Eine Art Leonardo Da Vinci der Mechanik. D'Ascanio hasste Motorräder und fand einen Weg, eine Art Auto auf zwei Rädern zu schaffen. Das z.B. auch von Frauen benutzt werden konnte.

 

Die auf die Leinwand gebrachte Geschichte zeichnet auch die persönlichen Ereignisse von Enrico Piaggio nach. Zum Beispiel in die Zeit zurück, als er am 25. September 1943 durch einen Revolverschuss verletzt wurde - beim Versuch, die Deportation seiner Arbeiter nach Deutschland zu verhindern. Auch seine Liebesgeschichte mit einer Kriegswitwe, Paola dei Conti Antonelli, gespielt von der faszinierenden Schauspielerin Enrica Pintore. Alessio Boni ist ein dem italienischen Fernsehpublikum gut bekannter Schauspieler.

Natürlich sprechen sie auch über den Film "Ein Herz und eine Krone" mit Gregory Peck und Audrey Hepburn (in Anspielung auf Queen Elizabeth II...). Eine unvergessliche Szene aus einem der schönsten Filme der Kinogeschichte, unter der Regie von William Wiler. Zum ersten Mal am 27. August 1953 in New York vorgeführt gewann dieser Film 3 Oscars für die beste Schauspielerin, das beste Sujet und das beste Kostüm. Das machte ihn zu einem der berühmtesten Liebesfilme der Welt. Dieser Film führte die Vespa als ein ikonisches Fahrzeug ein, das mit dem Bel Paese und Rom verbunden ist. Das geschah nicht zufällig. Auch dank der Intuition von Enrico Piaggio. Er überredete den amerikanischen Regisseur, keine von einem Pferd gezogene Kutsche zu verwenden. Er überzeugte ihn, dass die Zukunft der Vespa und nicht dem Pferd gehört.

Der Film "Enrico Piaggio - ein italienischer Traum" läuft jetzt auf NETFLIX. Viel Spass damit!

Ralf
Ralf

Ralf ist Geschäftsführer und Mitgründer von SIP Scootershop. Er fährt Vespa seit 1990 und auch heute noch beginnt für ihn der Arbeitstag am besten, wenn er auf seiner Rally 200 ins SIP Hauptquartier in Landsberg fährt. Ansonsten besitzt er noch eine 180 SS, eine 160 GS und eine VM2 Lampe Unten Vespa.