SIP Scootershop zu Besuch beim Logistik-Profi Dachser

Erstellt von Dietrich Limper um 08:09 Uhr am 14. September 2022

Vor einer Weile fuhren Andi und Max vom Einkauf/Import, sowie Otto als Leiter des Wareneingangs, vom SIP Scootershop nach Kaufbeuren, um bei unserem Speditions-Partner Dachser „Air & Sea Logistics“ hinter die Kulissen zu schauen. Mit dem Logistikunternehmen verbindet SIP Scootershop seit 15 Jahren eine Geschäftsbeziehung, die sich ab 2016 rasant gesteigert hat. Dachser wickelt für uns den Import von Waren aus dem fernen Osten ab, also Ländern wie China, Thailand, Vietnam, Taiwan, Indien, Hong Kong, Singapur und den Philippinen. Im Jahr 2017 wurden 125 Sendungen mit 1.671 Packstücken zu SIP Scootershop geliefert. 2021 waren es 278 Sendungen und 28.844 Packstücke.

Moritz Welter, zuständig für Field Sales bei Dachser, fasst die Entwicklung zusammen: „Die ersten kleinen Lieferungen haben wir vor 15 Jahren für SIP Scootershop erledigt. Seitdem hat sich das Aufkommen deutlich gesteigert. Aus unserer Zusammenarbeit ist in den letzten Jahren eine Partnerschaft geworden, welche Dachser sehr schätzt. Unsere beiden Unternehmen haben sich sehr stark weiterentwickelt.“

Mit Moritz Welter und Christian Jung wurde zunächst eine Pizzeria in der Stadt besucht, danach ging es in die Hallen von Dachser und die Mitarbeiter von SIP Scootershop durften der Entladung eines Sammelcontainers aus Taiwan live beiwohnen. Natürlich waren auch einige Pakete für SIP Scootershop dabei.

SIP Scootershop zu Besuch bei Dachser
Von li. nach re.: Christian Jung (Manager Sea Freight Import), Moritz Welter (Field Sales), Andreas Rabl (Einkauf/Import), Maximilian Reiter (Einkauf/Import) und Otto Wermescher (Leiter Wareneingang)

Globale Probleme und Lösungen

Am Standort Kaufbeuren arbeiten 119 Mitarbeiter und die waren 2021 für 15.000 Luftfracht- und 12.500 Seefrachtsendungen verantwortlich. 80 Millionen Euro Umsatz wurden allein in Kaufbeuren gemacht. Zwei bis drei Sammelcontainer werden täglich entladen und für den Weitertransport zu den Kunden auf Paletten gepackt. Und gerade diese Container haben in den letzten Jahren eine Preisentwicklung gemacht, die auf den Weltmärkten für Furore sorgte. War ein solcher Container vor fünf Jahren noch für 2.000 US-Dollar zu haben, kostet derselbe heute 12.000 US-Dollar. „Der Stau im Suez-Kanal, der Corona-Lockdown und die Streiks in den Seehäfen haben uns vor große Herausforderungen gestellt und dadurch sind die Kosten enorm gestiegen“, erklärt Moritz Welter. Auch der Krieg in der Ukraine stelle seine Firma vor erhebliche Probleme, zum Beispiel durch das Überflug-Verbot von Russland. Aber er sei sich sicher, dass sich die Situation beruhigen werde, „allerdings kann niemand mit Sicherheit sagen, wann dieser Zeitpunkt eintritt.“

Auch SIP Scootershop musste die Probleme am eigenen Leib erfahren, als das Frachtschiff „Ever Given“ im Suez-Kanal feststeckte und wichtige Lieferungen nicht verfügbar waren. Das Speditionsgeschäft ist den globalen Irrungen und Wirrungen stark unterworfen, aber Andi von SIP Scootershop bedeutet die Zusammenarbeit mit Dachser viel: „Wir haben mit Dachser einen sehr verlässlichen Partner, mit dem wir über die letzten Jahre alle Schwierigkeiten gemeistert haben. Die Zusammenarbeit wird auch in der Zukunft vertrauensvoll und erfolgreich werden.“

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Video Wareneingang bei SIP Scootershop

Dietrich Limper
Dietrich Limper

Dietrich Limper arbeitet als Redakteur für SIP Scootershop, außerdem schreibt er für lokale und überregionale Publikationen. Wenn er nicht gerade Geocachen geht, genießt er die erste Deutsche Meisterschaft von Bayer Leverkusen.

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