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Scooter Szene-Blog

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DRAG RACE in Slovenien


 

Letztes Wochenende waren wir bei Ljubljana in Slovenien unterwegs. Wir sind dabei einer Einladung von Jaka Hrovat von Skuterist.si gefolgt, der dort sein erstes großes Meeting SCOOTER DAYOFF veranstaltet hat. Natürlich waren wir mit unserer Malossi Leiter vor Ort, um auch an den Sprintrennen teilzunehmen. Am Samstagmorgen sind wir auf dem Eventgelände angekommen und waren erst einmal erstaunt. Das Areal war ein Sportplatz und mitten auf dem großen geteerten Platz stand eine riesige Bühne mit fetter Musikanlage. Ein kleiner Rundkurs war abgesteckt und die Biermeile durfte auch nicht fehlen. Am Gelände haben wir dann auch den Veranstalter Jaka getroffen, der sich über unser Kommen sehr gefreut hat.


Nach der Ankunft haben wir unseren Stand aufgebaut und für die Jungs aus Slovenien ein wenig Merchandise-Material mitgebracht und auch den SIP N8TRO und Lukas DIO als Anschauungsobjekte ausgestellt. Neben uns hat sich das RC Team aus Slovenien ihren Platz gesichert. Die Jungs waren über unser Auftreten sehr überrascht und haben sich riesig gefreut dass wir die Zeit gefunden haben auch bei ihnen in Slovenien mit unserem Team präsent zu sein. Wir wurden sehr herzlich von ihnen in Empfang genommen und aufgrund ihrer guten Deutschkenntnisse haben wir uns sehr gut verstanden und die Jungs auch gleich als Dolmetscher eingesetzt.

 

Am Vormittag hatten die Helfer noch einige organisatorische Dinge zu erledigen, bevor das Event dann in die Vollen gehen konnte. Zuerst war freies Fahren auf dem Rundkurs angesagt. Dort starteten nicht nur einige Fahrer mit ihren getunten Rollern, sondern auch viele Mofa- und Mopedfahrer. Ein Supermoto-Fahrer der auch vor Ort war, wollte sich den Spaß natürlich nicht entgehen lassen und hat sich einige Runden auf der abgesteckten Strecke gegönnt. Im Anschluss fanden dann die Sprintrennen statt. Die Strecke war nicht besonders lang, und der Bremsweg eigentlich noch kürzer, was die ganze Sache ein wenig schwieriger und spannender machte, da man, wenn man nicht früh genug gebremst hat, im Kiesbett landete.Leider war die Ampelanlage etwas defekt und so konnten keine Zeiten genommen werden. Der Organisator hat sich dann spontan umentschieden und so wurde klassenweise nach dem KO-System gestartet.

 

Da die Szene in Slovenien noch nicht so viele Anhänger hat, wie in Deutschland, wurde hier in nur sechs verschiedenen Klassen gestartet. Unser Fahrer Sebastian Bauch startete mit der Malossi Leiter in der Dragster Klasse, einer offenen Klasse, in der - wie der Name schon sagt - die reinen Dragster starten dürfen. Leider sind in dieser Klasse nicht wirklich viele Fahrer vertreten und so war sein einziger Konkurrent der Fahrer vom RC Team, der sich auf der kurzen Distanz geschlagen geben musste.


Von den Fahrern waren wir ziemlich überrascht, wie wagemutig sie die Rennen bestritten, denn es gab dort im Gegensatz zu unserer Szene keine technische Abnahme und auch keine Kleiderordung. Das sah dann so aus, dass die Leute in FlipFlops und kurzer Hose über die Strecke heizten. Rein wettertechnisch war das zwar eine gute Idee, wir waren aber trotzdem skeptisch, ob man daran nicht noch was ändern sollte. Neben den Rennen wurde den ganzen Tag über natürlich auch für laute Musik gesorgt und während den Pausen wurden die Zuschauer von den DJ´s in einige Spiele verwickelt, sodass eigentlich immer volles Programm war und für keinen Beteiligten Langeweile angesagt war. Gegen Ende des Tages fand dann wie auch bei uns die Siegerehrung statt, die mit guter Musik, einigen Zuschauern und auch Trostpreisen für die Pokallosen Fahrer ausgestattet war. Das war dann auch das Ende des Renntages.


Wir haben unser Hab und Gut wieder eingepackt und uns noch gebührend von unseren neuen slovenischen Freunden verabschiedet, die sich dann auf die 200km lange Heimreise machten. Wir selbst sind noch auf dem Eventgelände geblieben, da wie wir im Laufe des Tages herausgefunden hatten, die große Bühne eigentlich nicht zum Scooter-Event, sondern viel mehr zu dem Festival am Freitag- und Samstagabend gedacht war. Dort spielten dann drei verschiedene Studentenbands bis tief in die Nacht. Je später es wurde, desto größer wurde auch das Publikum. Am Sonntagvormittag haben wir uns dann auf die Heimreise gemacht und uns aber noch dazu entschlossen in der Hauptstadt Ljubljana ein wenig die Sonne zu genießen und einen Kaffee zu trinken.

Für Jaka war das Event ein guter Erfolg. Es waren zwar nicht so viele Besucher wie erwartet, jedoch waren alle Teilnehmer begeistert und das Wetter hat das ganze Wochenende mehr als nur perfekt mitgespielt.

Dieses Video haben wir für Euch mit nach Hause gebracht:

 

 

 


Eingetragen Jun 21 2012, 12:24 von Lukas

 
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