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CD ATOMIC CAFE "Beatschuppen"

Essential Club Music from the
60s,
21 tracks

„Ladies and Gentlemen, bei mir hat alles mit einem Doppelalbum namens »Rockoldies«, das meinen Eltern gehörte, angefangen. Der von Radio-DJ Mal Sondock zusammengestellte Sampler wurde 1974 von der Sparkasse veröffentlicht und spannte einen weiten Bogen von den 50ern mit Chuck Berry und Little Richard, über die 60er mit den Kinks und Shocking Blue bis zum harten Rock der 70er mit Deep Purple und den Guess Who. Die Kompilation ist beeindruckend gut gelungen und durfte damals auf keiner Party fehlen. Legendär ist natürlich auch der Nuggets-Sampler von 1972 (!), der wohl als erster die Bedeutung von Bands wie The Remains, der Chocolate Watchband, The Seeds oder The Standells erkannte und würdigte. Ich dachte immer, Psychedelic sei abgedrehte Rockmusik mit 12-minütigen Gitarrensoli, bis ich zum ersten Mal den »Psychedelic Snarl« (1984) von Bam Caruso hörte – ein Label, das mir damals Atomic Café Mitbegründer Christian Heine ans Herz legte, mit dem ich unter dem Namen »Green Tambourine« mein erstes DJ-Team bildete. Bam Caruso startete damit die wunderbare Rubble-Serie, aus der hier »Slow Motion Mind« von The Tower vertreten ist. Nicht zu vergessen auch mein erster Sampler aus der Kent Northern Soul Reihe, »Right Back Where We Started From« (1985), der ein unverzichtbarer Bestandteil unzähliger Parties wurde. Große Vorbilder für einen besonderen Sampler! (übrigens danke, René, für mein erstes Garagepunk-Tape) In erster Linie soll der Beatschuppen natürlich den gleichnamigen Samstagabend im Atomic Café repräsentieren, an dem ich abwechselnd mit meinen Münchener Kollegen und internationalen Gästen seit mehr als 8 Jahren auflege. Und hier fangen die Probleme auch schon an. Wie kann ich die hungrigen Gesichter auf dem Cover zufrieden stellen – das Bild entstand im Atomic Café und zeigt das Publikum aus Sicht des DJs . Neueinsteiger erwarten sicher die Zusammenstellung aller wichtigen Beatschuppen-Hits, viele Kenner werden dagegen auf neue Entdeckungen hoffen. Was soll also drauf, wer soll drauf, wer muss drauf? Eine Liste mit 100 Interpreten ist da schnell zusammen. Und dann müssen auch noch die Veröffentlichungsrechte eingeholt werden, fast vierzig Jahre nach Erscheinen der Originalplatten. Darum kümmert sich glücklicherweise mein früherer DJ-Kollege Anusch, der auch die eine oder andere Nummer beisteuerte. Er kann interessante Geschichten erzählen von Musikern, die, losgelöst von weltlichen Werten, in der Wildnis leben und seit Jahren als verschollen gelten… Doch alle Mühen haben sich gelohnt: sogar David Bowie beteiligt sich mit einem seiner besten Tracks aus seiner Frühphase: »In The Heat Of The Morning«. Der erste Beatschuppen ist nun also endlich fertig und es ist eine explosive Mischung geworden aus Beat und Garage, Latin und Soul, Freakbeat und Rock. D.R. Hooker macht den Anfang mit unwiderstehlichem Groove – unglaublich, daß »Forge Your Own Chains« bis heute praktisch unbekannt geblieben ist. Das gilt auch für »Peanut Duck« (früher Marsha Gee zugeschrieben - mittlerweile wird bezweifelt, daß sie wirklich die Interpretin ist). Der Song ist seit Jahren ein Klassiker der Mod-Szene, war aber trotzdem soweit wir wissen bisher nur als Bootleg erhältlich. Georgie Fame hat hier glücklicherweise mehr erreicht. Von ihm gibt es gleich mehrere Atomic-Café-Alltime-Favourites. »No Thanks« lege ich am liebsten auf. Weitere Dauergäste in unseren Charts sind »Have Love Will Travel« von den Sonics, »I Haven’t Got The Nerve« von The Left Banke und Ray Barrettos »The Soul Drummers«. Drei völlig unterschiedliche Songs, die aber eines gemeinsam haben: sie werden immer jede Tanzfläche zum Kochen bringen. Daß man Rhythmusgefühl nicht kaufen kann, sollten die Jungs von Young-Holt Unlimited eigentlich wissen – trotzdem singen sie »Ain’t There Something Money Can’t Buy« - wer wäre bei dieser Live-Performance in der »Bohemian Cavern« nicht gerne dabeigewesen. Oder bei den Village Callers. Nach ihrem Auftritt im Club »Plush Bunny«, wo sie »I Don’t Need No Doctor« einspielten, hätte man zumindest die Telefonnummer der örtlichen Fußpflege in Reichweite haben sollen. Ich bin sehr stolz darauf, daß uns Barry Tashian, Sänger meiner Lieblingsband The Remains, persönlich die Veröffentlichungsrechte für »Why Do I Cry« erteilt hat. Hier in einer zügellosen Fassung, die sie nach durchgemachter Nacht morgens um 9 Uhr live im Capitol-Studio einspielten. Eine Sternstunde der Popmusik und gleichzeitig der Anfang vom Ende der Band. Der erhoffte Plattenvertrag bei Capitol wurde ihnen damals schändlicherweise verweigert. Wer sich zum ersten Mal auf den Beatschuppen einlässt, kann sich vertrauensvoll an Timebox oder die wunderbaren Remo Four wenden. »Beggin’« ist sowohl Pop als auch Soul, und die Streicher nehmen die 70er schon vorweg. »Heart Beat« zeigt einmal mehr Beatmusik von seiner anspruchsvollen Seite mit Topmusikern aus Liverpool, die übrigens ihren einzigen Longplayer »Smile« (1967) nur in Deutschland auf dem gleichnamigen Label des legendären Hamburger »Star Club« veröffentlichten. Unsere Stammgäste werden sich über zwei echte Beatperlen von T.C. Atlantic und Terry Reid freuen. Latinsoul-Freunde wird sicherlich Bobby Valentin oder das Orchestra Harlow begeistern. Fans von Lenny Kravitz werden schließlich beim Original von »Fields Of Joy« in der Version des New York Rock Ensemble aufhorchen. Was haben das deutsche Schlager-Duo Cindy & Bert mit Ozzy Osbourne gemeinsam? Das adrette Ehepaar vergaß sich völlig und lieferte eine, mit neuem Text auf deutsch gesungene, Version von Black Sabbaths Hardrock-Blueprint »Paranoid« ab. Interessant auch, daß die Kanadier (The) Guess Who (?) - drei Jahre bevor sie mit der Rockhymne »American Woman« weltberühmt wurden - mit »It’s My Pride« noch ein amtliches Garage-Monster für uns ablieferten. Zum Abschluß noch der einzige Song, der neben »Forge Your Own Chains« und »Fields Of Joy« nicht aus den 60ern stammt: nachdem in den frühen 80ern im Underground mit Bands, wie den Chesterfield Kings, den Fuzztones, den Milkshakes und den Prisoners ein weltweites Garagepunk-Revival eingeläutet wurde, veröffentlichten die Miracle Workers 1985 auf »Voxx« mit »Inside Out« von allen das beste Album. Was damals niemand ahnen konnte, ein Song von ihrem weniger beachteten Folgealbum »Overdose« füllt bis heute die Tanzfläche: »When A Woman Calls My Name« – erschienen auf dem Berliner Label LSD, das es inzwischen nicht mehr gibt. Sänger Gerry Mohr erteilte uns persönlich seine Genehmigung für diesen weiteren großen Subkultur-Hit, der unter Ausschluß einer breiteren Öffentlichkeit sein exklusives Dasein fristen mußte. Bis jetzt! Ach ja, woher kommt der Name Beatschuppen eigentlich? Das war in den 60ern der deutsche Slang-Ausdruck für einen Ort, an dem heiße Parties mit moderner Tanzmusik gefeiert wurden – das ist sie aus unserer Sicht auch heute noch. Am besten könnt Ihr es aber selbst herausfinden: holt Euch ein paar Kästen Bier, ladet 20 Freunde ein und legt diese Platte auf – alles weitere ergibt sich von selbst ... ... keinen Kater wünscht der Weyssi”

 

Zusammenstellung: Markus Weissenhorn aka Weyssi

Mastering: Telstar Studio Artwork: S.P.E.C.T.R.E.

Photos: Gesa Simons Project Management:

Anusch Mehdizadeh Vertrieb: INDIGO GmbH


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