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Nicht beantwortet Ölablassschraube


Letzter Beitrag Mo, Mrz 11 2019 14:06 von frasebrase. 4 Antworten.
  • So, Mrz 3 2019 7:15

    Ölablassschraube


    Ich bin dabei einen Motor einer 125 Primavera zu überholen, es ist übrigens erst mein zweiter Motor den ich komplett revidiere. Sie hat eigentlich seit ich sie besitze Öl verloren, ich hatte mir da nie viel gedanken gemacht.

    Jetzt habe ich den Motor zusammengebaut (für mich eine Arbeit von Wochen) und prompt war direkt nach dem Einfüllen ein Austritt von Öl an den Dichtungen zusehen. Ich also den Motor wieder gespalten und eine BGM Pro Dichtung rein, dabei habe ich auch gemerkt, das beim letzte Anziehen das Gewinde der Ölablassschraube überdreht ist. Ich also motiviert Helicoils bestellt, direkt reingedreht alles schien super. Jetzt neues Öl rein, Dichtung ist perfekt dicht, aber ich habe gemerkt das die Ölablassschraube leicht leckt. Wenn ich mir das genau anschau, habe ich das Gefühl ich habe den Helicoils ein wenig schräg eingebohrt (wenn man das so nennt). Hab jetzt also neue Dichtung probiert (war ein wenig besser) und jetzt eine Kunststoffdichtung (irgendein O-Ring der rumlag) drin und schau mal ob das was bringt.

    Hat den jemand noch weitere Ideen? Hanf wie beim Installatuer? Teflonband habe ich noch gehört?

    Ich möchte auf jeden Fall vermeiden ein neues Loch zu bohren, weil ich das offensichtlich nicht kann....

    Danke, Gruss

     

    frasebrase

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  • Mo, Mrz 4 2019 18:41 Antwort zu

    AW: Ölablassschraube


    Hallo sei gegrüßt ,

    es gibt von der Firma Stahlbus ein Öl-Ablaßventil ..... du muß die Mutterschraube einmal einbringen sodaß sie Dicht ist ( das ist machbar ) und dann aber nie wieder zum Ölwechsel rausschrauben .......

    google mal unter Stahlbus Öl-Ablaßventil , vieleicht ist das eine Lösung für dich ......wenn OK benötigst du für die Bestellung die Gewinde-Maße deiner Ölablaßschraube Alt ....

     

    runneropa ( BERND )

     

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  • Fr, Mrz 8 2019 21:20 Antwort zu

    AW: Ölablassschraube


    Sorry, aber das Problem des Topiceröffners dreht sich darum, überhaupt erstmal das Ölablaßschraubengewinde korrekt instandzusetzen. Ich würde mich nun endlich an einen Fachmann (Industriemechaniker o.ä.) wenden, anstatt selbst weiter daran herumzulaborieren und noch mehr zu ruinieren. 

    Zu diesen Ölablaßventilen...
    Diese passen nicht an den Schaltgetriebemotor der Vespa PV 125.
    Zum einen würde dieses Ding viel zu weit herausragen und wäre Motoraufsetzern ausgesetzt, z.B. bei Fahrbahnunebenheiten oder bei starker Kurvenschräglage (bei der PV125 ist die Ölablaßschraube an der untersten Stelle am Getriebegehäuse senkrecht nach unten eingesetzt und befindet sich knapp über der Fahrbahn - die Stahlbus Ölablaßventile sind jedoch gedacht für Ölablaßöffnungen an KFZ-Ölwannen, die horizontal oder schräg nach unten eingesetzt sind - das kann man auf deren Webseite hübsch sehen)

    Zum Anderen hat das Ventil selbst in seiner kleinsten Ausführung (M12 Gewinde) einen viel zu großen Einschraubdurchmesser. An Schaltrollermotorgehäusen ist lediglich ein M8 Gewinde vorgesehen. Um das Gewinde herum ist weder genug Material noch eine irgendwie passende Einschraubtiefe vorhanden. 

    Mit viel fachmännischer Mühe bekommt man hier ein M9er oder M10er Gewinde hinein, hier muß es aber ein Feingewinde sein - nimmt man eine Normsteigung, sind nicht genügend Gewindegänge vorhanden, um einen sicheren Halt zu bewerkstelligen.
    Man braucht dazu dann auch eine andere Ölablaßschraube... bei ebay findet man Lieferanten, die einem z.B. einen M9x1 Blindstopfen mit Innensechskant (sieht aus wie eine Miniölablaßschraube vom KFZ) anbieten.
    (So mach ich es seit Jahren in solchen Fällen).

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  • So, Mrz 10 2019 15:53 Antwort zu

    AW: Ölablassschraube


    Hallo Werner , ja das mit dem Stahlbus diente als Idee - Anregung ...... das richtige ist natürlich das Muttergewinde instandzusetzen.

     

    runneropa ( BERND )

     

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  • Mo, Mrz 11 2019 14:06 Antwort zu

    AW: Ölablassschraube


    Hallo zusammen,

    ich habe mittlerweile eine Lösung gefunden. Im Dichtsatz BGM Pro waren unter anderem zwei O Ringe drin (ich hatte ja bereits neue andere beim Erneuern des Motors eingesetzt), welche nicht Schwarz und aus glattem Kunststoff sondern etwas bräunlich sind und eine strukturierte Oberfläche haben. Ich habe aus Verzweiflung, da der Durchmesser der M8 Schraube entspricht einen solchen genommen (da etwas höher) und siehe da, jetzt ist dort alles Dicht. Ich lass wissen wenn es wieder tropft, danke für die Inputs.

    Gruss

    frasebrase

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