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Scooter Szene-Blog

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Helmberatung - wie finde ich den richtigen Motorradhelm?


 

 

Der richtige Helm für Roller- und Motorradfahrer

 

 

Für Fahrer motorisierter Zweiräder mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h ist das Tragen eines Motorrad-Helms Pflicht. Er soll im Falle eines Unfalls den Kopf vor Verletzungen schützen. Wir haben für Dich alles Wissenswerte zum Thema Motorrad-Helm zusammengestellt.

 

 

In Deutschland besteht Helmpflicht für Motorradfahrer seit 1976. Seit 1978 auch für Moped- sowie Mokickfahrer, selbst Mofafahrer müssen seit 1985 einen Helm tragen. Seit August 1980 wird eine „Zuwiderhandlung“ zudem mit Verwarnungsgeld geahndet. Das selbe gilt natürlich auch für Fahrer eines Motorrollers. Mit dem richtigen Motorradhelm tut man viel für die eigene Sicherheit im Straßenverkehr. Daher ist er kein Zubehör, das man im Vorbeigehen kauft. Welche Aspekte sind auf der Suche nach dem idealen Helm zu beachten? Hier findest Du die wichtigsten Tipps zum Kauf eines Motorradhelms.

 

 

  • Plane für den Kauf des richtigen Helmes unbedingt genügend Zeit ein. Suche einen Fachhändler auf, der möglichst viele Helmmarken im Angebot hat. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, schnell einen passenden Helm zu finden. Wir führen immer ca. 80-100 verschiedene Helme in unserem Shop in Landsberg am Lech
  • Dein Helm muss am ganzen Kopf fest sitzen, ohne zu drücken. Du erkennst den richtigen Sitz daran, dass sich die Kopfhaut an der Stirn beim Drehen des Helms mit verschiebt. Die Innenausstattung gibt bei der Nutzung noch etwas nach, wähle den Helm daher nicht zu groß.
  • Die Helmpolsterung sollte auch im Bereich des Scheitels vollständig aufliegen. Probiere andernfalls einen größeren Helm. 
  • Wenn Zweifel bestehen, ob der Helm die optimale Größe hat, versuche, das gleiche Helmmodell eine Größer kleiner aufzusetzen. Nur wenn dies nicht möglich ist oder dieser Helm unerträglich drückt, weisst Du, dass Du die kleinste in Frage kommende Größe gewählt hast.
  • Für Personen mit besonders großem Kopf gibt es bei uns auch eine Auswahl geeigneter Helme. 
  • Dein Helm darf sich bei geschlossenem und korrekt eingestelltem Kinnriemen auch mit hohem Kraftaufwand nicht nach vorn vom Kopf abziehen lassen. 
  • Der Kinnriemen sollte nicht auf dem Kehlkopf aufliegen, das Kinnriemenschloss nicht am Unterkieferknochen drücken.
  • Trage den Helm im Laden ein paar Minuten. Dieser Zeitraum reicht aus, um mögliche Druckstellen und Hautunverträglichkeit des Futters zu erkennen.
  • Moderne, hochwertige Helme "altern" deutlich langsamer als Helme früherer Baujahre. Deswegen und wegen der Anpassung der aktuellen Prüfnormen sollten keine Motorradhelme mehr verwendet werden, die nicht nach ECE R 22/05 zugelassen wurden. Zu erkennen ist dies an einem kleinen Label, das meist am Kinnriemen angenäht ist. Beginnt die Genehmigungsnummer mit 05, wurde der Helm nach der ECE R 22/05 geprüft. Das P nach dem Schrägstrich verweist drauf, dass hier ein nach Norm geprüfter Kinnschutzbügel verbaut ist. Bei regelmäßiger Verwendung des Helmes gelten im Allgemeinen fünf Jahre als angemessene Nutzungsdauer. Danach sollte ein Motorradhelm nicht mehr genutzt werden!
  • Wichtiger Hinweis für die Pflichtkennzeichnung von ECE-Motorradhelmen: Auf dem Prüflabel muss an keiner Stelle ein „ECE“ oder „ECE-R 22“ stehen. Die Kennzeichnung verweist mit dem E in dem Kreis und der Prüfnummer ausreichend auf die Anwendung der Prüfnorm ECE-R 22.
  • Unabhängig von dem Reinigungszustand des Helmfutters sollte von Zeit zu Zeit der Sitz des Helmes und die Länge des Kinnriemens geprüft werden. Beides kann sowohl beim (schnellen) Fahren als auch bei einem Unfall entscheidend Einfluss auf die Sicherheit haben.
  • Zur Frage, wann die Schutzfunktion des Helmes durch welches Ereignis eingeschränkt sein kann, lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen machen. Wenn ein Helm allerdings bei einem Unfall beteiligt war, sollte er - unabhängig von dem äußeren Zustand - unbedingt ersetzt werden.
  • Das Visier sollte man bereits bei leichten Kratzern im Sichtbereich möglichst durch ein kratzfestes Visier ersetzen. Besonders bei Gegenlicht können verkratzte Visiere "Blindheit" verursachen.
  • Das Visier möglichst sauber halten. Auf längeren Touren empfiehlt sich dies z.B. regelmäßig bei Pausen. Insekten und andere Verschmutzungen können bei Regen oder Dämmerung die Sicht stark einschränken oder sogar zu Sichttäuschen führen, besonders bei Gegenlicht.
  • Nach langen Regenfahrten Helme gut trocknen lassen. Dabei möglichst keine Wärmequellen (Heizung) verwenden. Bleibt die Innenausstattung von Helmen über längere Zeit feucht, kann sie stocken oder sogar schimmeln und unangenehm riechen.
  • Wer eine klassische Halbschale bzw. Jet Helm ohne Visier bevorzugt kann sich mit einer Fliegerbrille bzw. Pilotenbrille optisch ansprechend gegen tränende Augen und Fliegen, Steine etc. schützen.

 

 

 

 

Wir bieten bei uns im Shop in Landsberg Helme der Marken Vespa, Bandit, Bell, DMD, Premier und 70s Helmets. Dazu bieten wir eine Menge Zubehör wie Brillen, Visiere, Handschuhe, Schuhe von Aviator Goggle, Tucano Urbano, Rokker und Rev´it. Schau einfach mal bei uns in unserem Flagship Store in Landsberg vorbei - wir freuen uns auf Dich und beraten Dich gern!

 

 

 

 



Eingetragen Mai 19 2017, 05:04 von Ralf

 
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